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Der böse Browser

Schon seit es andere Browser  gibt, ist es für Webentwickler und -designer schwer, sich mit dem Internet Explorer anzufreunden. Schon zu lange fürt dieser ein Ego-Leben und schert sich nicht um die Bedürfnisse der Nutzer und um die Trends und Fortschritte im Coding.

In diesem Blog-Post möchte ich nun kurz erklären worin die Schwächen des Internet Explorers liegen und wie “zurückgeblieben” der Internet Explorer war und immernoch ist.
Nun, wo soll ich anfangen?

Zualler erst, muss man erklären, dass der Internet Explorer der Standart-Browser des meist verkauftesten Betriebssystems bei Endanwendern ist. Da viele noch Windows XP nutzen und selten eine neue Version herunterladen, ist er in der Version 5 und 6 noch einer der meistgenutzten Browser und so müssen tag täglich Webdesigner auf der ganzen Welt feststellen, wie egoistisch und uneinsichtig der Internet  Explorer (IE) geschrieben wurde. Das macht das Schreiben und Gestalten von Internetseiten nicht nur zu einer Herausforderung, sondern auch oft zu eine Problem, das sich nur durch Kompromisse im Bezug auf die Gestaltung lösen lässt.

Vielen Anwendern ist das bis heute nicht bewusst, doch der IE kann keine transparenten PNG-Bilder anzeigen, die den Vorsteil gegenüber GIF-Grafiken haben, dass sie mehr Farben darstellen können. Zudem interpretiert der IE die meisten Höhen- und Breitenangaben falsch und zerschießt so ein Design, das jedoch zum Beispiel im Mozialle Firefox und anderen Browser perfekt sitzt. Der Browser des großen Betriebssystem-Herstellers interpretiert aber noch eine vielzahl anderer Befehle entweder falsch oder garnich. Diese Umstände zwingen uns Webdesigner/-entwickler oft zu unschönen Methoden, die in der Branche als “IE-Hacks” bezeichnet werden. Diese Hacks nutzen die durch den IE nicht interpetierbaren Befehle um dadurch doppelte Befehle schreiben zu können. Zum Beispiel wird eine Positionierung zuerst mit einem für den IE nicht bekannten Begriff definiert und danach einfach nochmal geschrieben, diesmal aber mit einem anderen Wert und verständlich für den IE. Nun lesen alle Browser die Datei von oben nach unten aus. Sie lesen die erste Positionierungszeile, die Ihnen verrät wie das Element positioniert werden soll. Danach wird das selbe Element wieder positioniert. Der IE kann die erste Zeile nicht lesen und ignoriert sie daher. Die zweite Zeile wird von ihm dann verstanden und verarbeitet. Alle anderen Browser verstehen die erste Zeile sofort und ignorieren daher die zweite, weil diese Hierarchisch unter der ersten Zeile liegt. So kann differenziert zwischen IE und anderen Browsern codiert werden. Für die jenigen leser, die an den speziellen IE-Hacks interessiert sind, habe ich noch diesen Link hier parat:  Eine Auswahl von CSS-Hacks

Sie können sich nun sicher vorstellen, wie zeitaufwendig eine solche Anpassung im nachhinein noch sein kann. Zudem muss man die Kompromisse im Design bedenken. Ich möchte daher alle leser bitten, sich einen anderen Browser herunter zu laden oder zumindest ihren Internet Explorer auf die aktuelleste Version zu aktualisieren. Dadurch tragen Sie dazu bei, die Kosten für Ihre Aufträge zu reduzieren und uns vielleicht sogar das Haareraufen und viele Nerven zu sparen. Ich persönlich kann jedem allein schon aus Gründen der Sicherheit und Schnelligkeit des Surfens raten, auf den Mozilla Firefox umzusteigen.

Hier können Sie die aktuelle Version des Internet Explorers herunterladen: Microsoft Internet Explorer 8
Hier finden Sie die aktuelle Version des Browsers Mozilla Firefox: Mozilla Firefox 3.5

(alle Downloads sind selbstverständlich kostenlos)